KoRo Test

KoRo testet: rotes Quinoa

Quinoa – kleine Körner, die es in sich haben. Nicht umsonst ist das Superfood der Renner unter ernährungsbewussten Menschen. Was das Quinoakorn so beliebt macht und welche Unterschiede uns im direkten Vergleich aufgefallen sind, kannst Du hier nachlesen.
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Woher kommt Quinoa?

Quinoa gehört, anders als häufig angenommen, nicht zur Familie der Getreide wie Weizen, Hafer oder Roggen. Die aus der Gattung der Gänsefussgewächse stammende Pflanze ist bereits seit ca. 5000 Jahren als Kulturpflanze bekannt. Damals und heute dient sie der Andenbevölkerung als wichtiges Grundnahrungsmittel und wird daher auch als „Inkakorn“ bezeichnet. Unter dem Einfluss der spanischen Eroberer wurde der Anbau von Quinoa in Südamerika jedoch zunächst großflächig verboten, weshalb das Korn für eine gewisse Zeit vom Speiseplan der Ureinwohner verschwand. Mittlerweile hat es in Südamerika jedoch wieder stark an Bedeutung gewonnen und ist seit einigen Jahren auch auf Siegeszug durch Europa.

Wie wird Quinoa angebaut und geerntet?

Die krautige Quinoa-Pflanze mit einer Höhe von 50 - 300 cm gilt als besonders anspruchslos. Sie ist sehr robust und hält auch extreme Witterungsbedingungen wie raues Klima und karge Böden mühelos aus. Diese Robustheit stellt eine perfekte Grundlage für den Anbau in den Andenregionen dar. Auch heute gelten die Länder Südamerikas noch als Hauptlieferanten des beliebten Inkakorns. Was viele Menschen jedoch nicht wissen, Quinoa wird mittlerweile auch in einigen Regionen Mitteleuropas angebaut. So wird versucht den zunehmenden Forderungen nach mehr Regionalität gerecht zu werden, ohne auf den Genuss des beliebten Quinoas verzichten zu müssen. Die Ernte der Körner erfolgt üblicherweise Anfang August bis Ende September. Im industriellen Anbau wird diese Arbeit von großen Mähdreschern übernommen, kann aber auch per Hand erfolgen. Nach erfolgreicher Ernte werden die Quinoakörner schlussendlich noch getrocknet.

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Welche Nährstoffe enthält das Quinoakorn?

Quinoa ist ein sogenanntes „Pseudogetreide“. Das beliebte Korn besitzt demnach zwar ähnliche Inhaltsstoffe, gehört aber dennoch nicht zur Familie der Getreide. Besonders Allergiker finden im glutenfreien Quinoa ein geeignetes Alternativprodukt. Die kleinen Körner stellen zudem eine hervorragende pflanzliche Eiweißquelle dar und sind daher besonders unter Vegetariern/Veganern beliebt. Als eins der wenigen pflanzlichen Erzeugnisse enthalten sie alle 9 Aminosäuren und schlagen somit die heimischen Getreidearten um Längen. Auch kann Quinoa als Lieferanten wichtiger Mineralstoffe (Magnesium, Eisen, Kalium und Kalzium) und Vitamine (B1) überzeugen. 

Was macht rotes Quinoa besonders? 

Quinoa gibt es in den vielfältigsten Farbvarianten: Ob typisch in Weiß oder lieber etwas außergewöhnlicher in Rot oder Schwarz. Bezüglicher der Nährwerte nehmen sich die verschiedenen Sorten nichts. Jedoch lassen sich geschmackliche Unterschiede feststellen. Rotes Quinoa ist für sein fruchtiges, aber gleichzeitig leicht bitteres und herbes Aroma bekannt. Das Korn schmeckt nussiger im Vergleich zum herkömmlichen weißen Quinoa und bleibt auch nach dem Garen bissfester als seine nahen Verwandten. Durch seine Farbe ist das Inkakorn ein wahrer Hingucker in jedem Gericht. Als Salatgrundlage, Beilage zur Gemüsepfanne oder als Füllung für die Paprika. Ausprobieren lohnt sich!

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Wie wird rotes Quinoa zubereitet?

Die Zubereitung von Quinoa ist generell sehr einfach und nimmt wenig Zeit in Anspruch. Vor dem Kochen sollten die Quinoakörner jedoch gründlich gewaschen werden, um die in ihnen enthaltenen Bitterstoffe abzulösen. Grundsätzlich empfiehlt sich folgendes Mischverhältnis: 3 Tassen Wasser auf eine Tasse rotes Quinoa. Die Quinoakörner sollten zunächst bei höchster Hitzestufe kurz aufgekocht werden, um dann für weitere 15 Minuten bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel zu köcheln. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und den Quinoa für weitere 10 Minuten quellen lassen. Kurz vor dem Servieren kann je nach Belieben gewürzt werden.

1. rotes Quinoa von KoRo

Das rote Quinoakorn von KoRo überzeugt durch seine intensiv dunkelrote Färbung, die alle der Testprodukte aufweisen. Im Vergleich zu diesen sind die Körner jedoch weniger aufgequollen und somit insgesamt auch etwas kleiner. Gekocht besitzen die Quinoakörner eine bissfeste Konsistenz und sind somit auch etwas härter als die herkömmlichen Weißen. In Peru angebaut gehört das Produkt von KoRo mit zu den geschmacklichen Favoriten unseres Tests. Der leicht süßliche und dadurch nicht zu intensiv herbe Geschmack überzeugte unsere Testpersonen. Den Bio Quinoa von KoRo könnt ihr für 8 € pro 1 kg erwerben.

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2. rotes Quinoa von Naturacereal

Die dunkelroten Quinoakörner von Naturacereal sind im Vergleich zum KoRo Produkt stärker aufgequollen. Bezüglich der Konsistenz hingegen bestehen starke Ähnlichkeiten, da diese auch nach dem Quellen bissfest verbleibt. Jedoch fiel die trockenere Konsistenz im direkten Vergleich auf. Geschmacklich beschrieben die Tester die in Peru und Bolivien angebauten Körner als nussig begleitet von einem leicht bitteren Nachgeschmack. Das Bio-Produkt ist mit einem Preis von 13,07 € pro 1 kg das teuerste.

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3. rotes Quinoa von Buxtrade

Die Quinoakörner von Buxtrade weisen ebenso die charakteristische dunkelrote Färbung auf. Im Vergleich zu den Produkten von KoRo und Naturacereal sind sie nach dem Kochen jedoch weicher in der Konsistenz. Der intensiv nussige Geschmack begleitet durch leicht herbes Aroma erhielt von unseren Testern viel Zuspruch. Die Quinoakörner von Buxtrade werden in Peru, Bolivien, Ecuador und Frankreich angebaut. Das Produkt besitzt als einziges keine Bio-Zertifizierung, ist mit einem Preis von 6,99 € pro 1 kg aber auch am günstigsten. 

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4. rotes Quinoa von Rapunzel

Im Vergleich zu den anderen Produkten lassen sich beim Quinoa von Rapunzel hinsichtlich des Aussehens keinerlei gravierende Unterschiede feststellen. In ihrer bissfesten Konsistenz ähneln die Körner dem Quinoa von KoRo und Naturacereal. Sie schmecken herber und weniger fruchtig. In Peru geerntet sind sie für 9,96 € pro 1kg erhältlich.

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Fazit zum Test

  1. Geschmack: Wer sich einen eindeutigen Testsieger erhofft hat, den müssen wir leider enttäuschen. Alle der Produkte sind sehr ähnlich im Geschmack und unterscheiden sich nur minimal in ihren Aromen.
  2. Konsistenz: Bis auf den Quinoa von Buxtrade besitzen alle eine bissfeste Konsistenz und eignen sich daher als perfekte Ergänzung in Deinem nächsten Salat.

Ob Du lieber auf den etwas süßlicheren Quinoa von KoRo zurückgreifst oder die leicht herben Quinoakörner von Rapunzel und Naturacereal bevorzugst ist Geschmackssache und bleibt Dir überlassen. Egal für welches Produkt Du Dich schlussendlich entscheidest, einen Versuch wert sind sie allemal. Also viel Spaß beim Probieren!

 

Tags: korotestet
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