KoRo Test

KoRo testet: Bananenchips

Warum ist die Banane krumm? Weil niemand in den Urwald flog und die Banane geradebog? - Warum sie wirklich krumm wächst und welche Bananenchips in unserer Produktvergleichsreihe als Sieger hervorgehen, verrät Dir der folgende Artikel.
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Die Banane, früher auch als Paradiesfeige bezeichnet, ist heute bekannt als älteste Kulturpflanze der Welt und am meist verzehrteste Frucht im deutschsprachigen Raum. Botanisch gesehen gehört sie übrigens zu den Beeren. Ihre Hochstauden – fälschlicherweise oft als Bäume bezeichnet – können bis zu 10 Meter hoch werden. Die meisten Sorten stammen aus dem tropischen und subtropischen sowie westlichen Pazifikraum. Nach Afrika, Europa und Südamerika schaffte sie es ab dem 15. Jahrhundert. Mittlerweile ist sie so beliebt, dass die Deutschen im Jahr durchschnittlich fast 14 kg Bananen vertilgen.

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Die mittlerweile über 1000 verschiedene Arten lassen sich grob in vier Kategorien einteilen: Dessertbanane, Babybanane, Mehl- und Kochbanane und Faserbanane. Die typische Banane, die bei vielen ab und an im Obstsalat landet, wird auch als Dessertbanane bezeichnet von denen bei uns am häufigsten die Sorte Cavendish angeboten wird. Neben ihr gibt es noch Babybananen, die viel kleiner und gleichzeitig süßer und aromatischer sind als unsere typischen Essbananen. Mehl- und Kochbanen hingegen sind roh ungenießbar und müssen vor dem Verzehr gekocht, gebraten oder gebacken werden. Faserbanen sind dagegen gar nicht zum Verzehr geeignet, sondern werden aufgrund ihrer festen Fasern in der Textilverarbeitung verwendet.

Der Fruchtstand einer Banane wird übrigens als „Büschel“ bezeichnet, der aus sechs bis 19 Reihen, den sogenannten „Händen“ bestehen kann. Jede „Hand“ hat wiederum 10 bis 20 „Finger“, die eigentlichen Bananen.

Aber warum wächst die Banane jetzt eigentlich krumm? Das hat einen einfachen Grund. Der Fruchtstand, also der „Büschel“ wächst aufgrund der Schwerkraft in Richtung Boden. Die Banane selbst, will sich aber dem Sonnenlicht entgegenstrecken und wächst deswegen nach oben. Und schon ist die Banane krumm.

Die Banane gilt übrigens als eine der kaloriendichtesten Früchte, punktet aber vor allem durch ihre schnelle Energielieferung, sowie der vielen Spurenelemente (z.B. Phosphor, Kalzium, Eisen und Zink).

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Für unsere Bananenchips beziehen wir Bananen aus den Philippinen, wo sie noch im grünen Zustand geerntet werden. Im Gegensatz zur Ananas reift sie nämlich nach der Ernte weiter. Zur Herstellung der Chips werden die geschnittenen Stückchen mit Kokosöl in drei Schritten möglichst schonend frittiert.

Was unsere Bananenchips besonders macht, ist die Tatsache, dass kein zusätzlicher Zucker verwendet wurde. Die meisten Bananenchips, die man heutzutage im Laden findet, sind mit Honig oder Zucker nachgesüßt. Das muss aber gar nicht sein. Deswegen haben wir darauf verzichtet.

Für unsere Testreihe haben wir vier weitere Produkte auf Geschmack, Konsistenz und Aussehen getestet. Alle hier verwendeten Bananenchips wurden mit Kokosöl frittiert. Bevor man eines der Produkte kauft, sollte man vorher wissen, dass ungesüßte Bananenchips generell leicht fettig sind, nur einen dezenten Bananengeschmack und lediglich eine leichte Süße haben. Mit gesüßten Bananenchips sollte man sie nicht vergleichen.

  1. KoRo – Bananenchips ohne Zuckerzusatz

Optisch fallen unsere Bananenchips durch ihre schöne goldgelbe Farbe positiv auf. Beim ersten Biss wird man von einer angenehmen knusprigen Konsistenz überrascht. Neben einem leichten fettigen Geschmack, dringt aber auch eine dezente Bananennote hervor. Sie bestehen zu 75 % aus Bananen und 25 % aus Kokosöl. Der Preis von 0,99 € pro 100 g fällt sehr positiv auf. Wir landen damit preislich knapp auf dem zweiten Platz.

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  1. Naturix24 – Bananenchips ungezuckert

Sie ähneln mit ihrer dunkel- bis goldgelben Farbe optisch die Bananenchips von KoRo. Auch bisstechnisch machen sie einen knusprigen Eindruck. Neben der leicht fettigen Note, dringt hier nur im Nachgeschmack nur ein ganz leichter Bananengeschmack durch. Der Fettgeschmack übernimmt hier leider die Oberhand. Das Produkt besteht nur aus Banane und Kokosöl, das genaue Verhältnis konnte aber nicht ausfindig gemacht werden. Sie sind mit 1,98 € pro 100 g das teuerste Produkt.

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  1. Vitalesia – Bananenchips ungezuckert und getrocknet

Durch ihr etwas helleres Goldgelb heben sich die Bananenchips von Vitalesia optisch leicht von den ersten zwei Produkten ab. Obwohl sie sehr knusprig sind, blieben sie geschmacklich auf der Strecke. Sie wurden von unseren Testern als alt und geschmacklos beschrieben. Die Bananennuance blieb hier leider komplett aus. Auch bei diesem Produkt gibt es keine genaue Angabe über das Verhältnis zwischen Banane und Kokosöl. Durch den Preis von 1,19 € pro 100 g landen sie im mittleren Bereich der Preisspanne.

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  1. Bremer Gewürzhandel – Bananenchips, ohne Zuckerzusatz

Die Bananenchips vom Bremer Gewürzhandel zeichnen sich ebenfalls durch ein helleres Goldgelb aus. Auch durch ihre knusprige Konsistenz konnten sie unsere Tester überzeugen. Weiter fallen sie durch ihren angenehmen leichten Bananengeschmack auf. Hervorzuheben ist bei dieser Marke, dass sich die Chips im Vergleich zu den anderen Produkten sowohl weniger fettig anfühlen als auch schmecken. Das Produkt besteht zu 75 % aus Bananen und zu 25 % aus Kokosöl. Mit seinem Preis von 0,95 € pro 100 g ist es der Preissieger in dieser Testreihe.

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  1. Schmütz Naturkost – Bananenchips ungezuckert und ungeschwefelt

Durch ihr sehr helle gelbliche Farbe fallen die Bananenchips von Schmütz Naturkost optisch etwas aus der Reihe. Leider auch durch ihre Konsistenz. Im Gegensatz zu allen anderen Produkten sind sie nicht knusprig, sondern weich und pappig. Geschmacklich konnten sie leider auch nicht punkten. Sie wurden von allen Testern als geschmacklos beschrieben. Hier findet man wieder das gleiche Bananen-Kokosöl-Verhältnis wie bei den Produkten von KoRo und dem Bremer Gewürzhandel. Mit einem Preis von 1,25 € pro 100 g liegen sie im Mittelfeld der Preisspanne.

Bio-side

Wie oben bereits erwähnt darf man bei Bananenchips weder einen starken Bananengeschmack noch eine auffallende Süße erwarten. Wer es also etwas dezenter und weniger süß mag, ist bei diesem Bananenprodukt genau richtig. Die Bananenchips von KoRo und Bremer Gewürzhandel haben nicht nur geschmacklich am meisten überzeugt, sondern sind auch noch die beiden günstigsten Produkte in dieser Reihe. Zwei echte Kaufempfehlungen. Der einzige Unterschied ist die unterschiedliche Verkaufsmenge. Während man beim Bremer Gewürzhandel nur eine 250 g Packung erhält, beliefert Dich KoRo mit einer riesigen 1 kg Packung. Die Marke Naturix24 konnte geschmacklich zwar auch gut abschneiden, ist aber auch das teuerste Produkt der Testreihe. Die Bananenchips von Vitalesia und Schmütz Naturkost wurden in dieser Testreihe leider als geschmackliche Verlierer entlarvt. Wer also auf leckere und gleichzeitig günstige Bananenchips steht, ist entweder bei KoRo und Bremer Gewürzhandel am besten aufgehoben.

Tags: korotestet
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