KoRo Test

KoRo testet: Aroniasaft

Die meisten werden schon mal was von der neuen Wunderbeere Aronia gehört haben. Dieses Mal bei #korotestet beschäftigen wir uns mit dem aus der Beere gewonnenem Saft und unterziehen unser KoRo Produkt dem Vergleich.

Die Aroniabeere, auch Schwarze Apfelbeere genannt, hat ihren Ursprung an der Grenze zwischen Nordamerika und Kanada. Dort gedeiht das Rosengewächs in Strauchform auf unterschiedlichsten Böden. Durch den russischen Botanikers Iwan W. Mutschurin (1855-1935) gelangte sie schließlich auch nach Russland. Dieser war nämlich begeistert von der Pflanze und fasziniert über ihre Fähigkeit auch unter rauen klimatischen Bedingungen zu überleben und zu wachsen. Somit kultivierte er großfruchtige Aroniasorten, die auch in kalten Zeiten hohe Erträge brachten.

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Mittlerweile ist sie auch in Deutschland und generell in Mitteleuropa als Plantagepflanze sehr beliebt. Ab Mitte Mai blüht sie für ca. 10 Tage und zeigt ihre weißen Blüten in voller Pracht. Ab August reifen dann auch die kleinen schwarzen Power-Beeren heran.

Die Beere enthält viele Vitamine wie A, B2, K und C. Zusätzlich hat sie einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, die eine antioxidative Wirkung aufweisen. In Russland und Polen ist sie deswegen sogar schon seit Generationen als Heilpflanze bekannt.

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In Deutschland findet man die Beere eher selten in frischer Form. Das liegt daran, dass die frischen Beeren sehr sauer und herb schmecken. Außerdem sind die Beeren recht druckempfindlich und würden einen Transport nicht gut überstehen. Durch die Weiterverarbeitung zu Saft kann der Geschmack etwas gemildert werden und die wertvollen Inhaltstoffe bleiben geschützt. Wenn ihr aber nicht zu den ganz Hartgesottenen gehört, empfiehlt es sich, den Saft trotzdem zu verdünnen. Auch in Kombination mit anderen Säften, macht sich die Aronia durch ihre sauren und herben Geschmacksnoten gut.

In unserer Vergleichsreihe haben wir sieben Aroniasäfte miteinander verglichen, um herauszufinden, ob und wenn ja, welche Unterschiede es bezüglich des Geschmacks und des Preises auf dem Markt zu finden gibt. Farblich unterscheiden sich die Säfte nicht voneinander. Alle zeichnen sich durch ein sehr dunkles, intensives Beerenrot aus.

  1. KoRo – Aroniasaft

Unser aus Polen stammende Aroniasaft hinterlässt ein leicht trockenes Gefühl im Mund, was für diese Beere allerdings typisch ist. Neben ihrer typisch säuerlichen Note ist dieser Saft etwas süßlicher als die anderen in dieser Vergleichsreihe. Der Aroniasaft von KoRo ist in einer 3 Liter Bag-in-Box erhältlich und kostet deswegen nur 5,33 € pro Liter: Klarer Preissieger.

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  1. dmBio – Aroniasaft

Der Aroniasaft von dmBio stammt aus Deutschland. Er schmeckt etwas weniger süßlich als der Saft von KoRo. Zusätzlich ist er sehr bitter und trocken. Einige Tester bemerkten außerdem einen unbekannten Beigeschmack, der nicht näher identifiziert werden konnte. Bei dmBio bekommt man einen Liter Aroniasaft für 8,49 €.

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  1. Rabenhorst – Aronia

Beim Aroniasaft von Rabenhorst wird die minimale Süße leider von einer sehr bitteren Note beinahe ausgelöscht. Der Saft sorgt außerdem für ein sehr trockenes und unangenehmes Gefühl im Mund. Ein Produkt, das die meisten Tester nicht überzeugen konnte. Der Preis liegt hier bei durchschnittlichen 8,21 € pro Liter.

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  1. Alnavit – Bio Aronia Direktsaft

Der deutsche Aroniasaft von Alnavit bringt eine nur dezent bittere Note mit sich. Viele Tester beschrieben ihn als leicht süßlich mit einem angenehmen Aroma. Bei dieser Marke ist zu erwähnen, dass es sich hierbei um einen pasteurisierten Saft handelt. Das heißt, dass es bei der Produktion zu einer kurzzeitigen Erhitzung auf 60-90°C kommt, um Mikroorganismen abzutöten. Der Geschmack des Produkts wird dadurch im Wesentlichen nicht verändert. Der Preis liegt bei 9,06 € pro Liter.

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  1. enerBio – Aroniasaft

Der dunkle, beerenrote Saft von enerBio schmeckt zwar sehr bitter, aber gleichzeitig auch süßlich, was die Bitterkeit wieder wettmacht. Dadurch wird dieser Saft zu einem unserer Favoriten. Ein Liter Aroniasaft kostet bei enerBio 9,06 €. Preislich liegt es somit im Mittelfeld.

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  1. Eden – Aroniabeere

Der Aroniasaft von Eden schmeckt zwar sauer und leicht fruchtig. Das alles spielt sich aber sehr unauffällig im Hintergrund ab, was es gleichzeitig zu einem geschmacklich relativ flachen Produkt macht. Mit 10,58 € pro Liter ist es auch noch das zweitteuerste Produkt.

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  1. Aronia Original – Aronia

Die aus Polen stammende Aroniabeeren ergeben einen Saft, der uns geschmacklich beeindruckte. Er schmeckt sehr aromatisch und süßlich, gleichzeitig aber auch angenehm mild. Die bittere Komponente hält sich mehr im Hintergrund als bei den meisten anderen Produkten. Geschmacklich liegt der Saft somit weit vorne, allerdings schreckt der Preis etwas ab. Ein Liter kostet 17,00 €, was es mit Abstand zum teuersten Aroniasaft macht.

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Obwohl sich farblich gar keine Unterschiede zeigten, gab es geschmacklich dennoch Sieger so wie Verlierer. Während uns die Säfte von enerBio, Alnavit und KoRo am besten schmeckten, überzeugt KoRo zusätzlich mit seinem mit Abstand günstigsten Preis. Der Aroniasaft von Aronia Original schmeckte zwar auch sehr gut, kostet aber fast drei Mal so viel wie der Preissieger.

Tags: korotestet
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