KoRo Test

KoRo testet: Aloe Vera Saft

Aloe Vera hat heutzutage den Ruf, es sei das natürliche Heilmittel schlechthin! Egal ob als Gel auf der Haut, als Shampoo in den Haaren oder als Saftkur vor dem Essen. Die Pflanze findet in allen Lebenslagen eine Verwendung. Wie Du den Saft aus der Aloe Pflanze nutzen kannst und welcher Hersteller uns geschmacklich überzeugen konnte, erfährst Du in diesem Vergleich:
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Herkunft und Anbau

Die Aloe Vera gehört zur Gattung der Aloe und kommt vermutlich aus dem Sudan und der Arabischen Halbinsel, wo die Einwohner bereits vor über 5000 Jahren die Heilwirkung der Aloe Pflanze entdeckten. Ihren Weg nach Europa fand die Aloe Vera erst durch die alten Griechen mit Alexander dem Großen. Sie brachten die Pflanze zum Zweck der Wundversorgung nach Europa.
Heutzutage werden Aloe Veras für die Kosmetik-, Medizin- und Lebensmittelindustrie in großen Plantagen in Afrika, Südamerika, den Kanarischen Inseln, aber auch in mitteleuropäischen Gärten und Gewächshäusern kultiviert.
Die bei uns getesteten Produkte kommen hauptsächlich aus Mexiko.

Botanik

Die Aloe Vera wächst hauptsächlich in tropischen und subtropischen Wüstengebieten. Sie hat einen sehr kurzen Stamm mit daran ansetzenden dickfleischigen Blättern. Diese sind ca. 40 bis 50 cm lang, grau-grün bis rot gefärbt und verfügen über drei Schichten. Hierzu gehört die Blattrinde und das Blattmark mit dem sogenannten Aloe-Gel.
In diesem Gel speichert die Pflanze große Mengen an Flüssigkeit und Nährstoffen, um so ihren Wasser- und Nährstoffbedarf in Dürreperioden zu decken. Wegen dieser Trockenheits-Resistenz vermuten viele, dass es sich bei Aloe Veras um eine Art Kaktus handelt. Tatsächlich gehören die Aloe Pflanzen jedoch zu den Liliengewächsen. Deswegen nennt man die Aloe Vera auch häufig „Wüstenlilie“.  Wusstest Du, dass die Aloe Vera Pflanze sich sogar selbst heilen kann? Bei einer Verletzung der Pflanzenoberfläche versiegelt das innere Gel die Wunde.

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Verarbeitung

Nach dem Anbau der Pflanze dauert es etwa drei bis sechs Jahre bis die ersten Blätter der Aloe Vera geerntet werden können. Das liegt daran, dass sich der Feuchtigkeitsspeicher in den Blättern in diesem Zeitraum zu einem natürlich Pflanzengel entwickelt. Anschließend erntet man dann ca. alle drei Monate die äußeren Blätter der Pflanze.
Nach der Ernte müssen die Frischblätter schnell weiterverarbeitet werden, weil der Wirkstoff durch Oxidation rasch verloren geht. Zur Gewinnung des Aloe-Gels, welches man für den Aloe Saft verwendet, wird unter einer Schutzatmosphäre die grüne Blatthaut der Aloe behutsam abgeschabt. Das Blattinnere wird vorsichtig ausgepresst und so das trübe Blattgel gewonnen. Dieses wird anschließend schnell in Flaschen abgefüllt, um die Reinheit des Gels zu gewährleisten. Hierbei werden einigen Produkten Zitronensäure oder andere (künstliche) Konservierungsstoffe zugefügt, um den Saft länger haltbar zu machen.

Inhaltsstoffe

Das Blatt-Innen-Gel ist der Ursprung für alle getesteten Aloe Vera Getränke. In diesem wurden bisher mehr als 200 verschiedene Inhaltsstoffe nachgewiesen, zu 99 % besteht es jedoch auch Wasser. Als Wirkstoffe werden vor allem Aloverose, Salicylsäure, Saponine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe genannt.

Der Gehalt von Aloverose ist ein Qualitätsfaktor eines Aloe Produktes und Nachweis für den Wirkstoffgehalt in Aloe Vera Saft, da dieser nur dann ausreichend hoch ist, wenn die Pflanze schonend und vor allem zügig verarbeitet wird. Bei frischem Aloe Vera Saft sollte der Aloversoe Gehalt über 1000 mg / L liegen. Der Durchschnittswert auf dem Markt liegt jedoch nur bei nur 400mg / L

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Verwendung

Eine äußerliche Anwendung des Aloe Vera Saftes wird in Bezug auf kosmetische Aspekte empfohlen. Hier kann man Aloe Vera Saft besonders gut bei Sonnenbrand und Verbrennungen, für Pickel, Akne oder bei sonstigen Entzündungen der Haut anwenden.

Bei innerlicher Anwendung können die Inhaltsstoffe des Aloe-Vera-Safts entzündungshemmend, immunstimulierend und verdauungsfördernd wirken. So hilft Dir der Saft, Schad- und Giftstoffe auszuscheiden und wichtige Nährstoffe einfacher ins Blut aufnehmen zu können. Empfohlen wird es ca. 2 EL des Aloe Vera Saftes vor dem Essen einzunehmen um Verstopfungen, Völlegefühl, Blähungen oder sogar Mundgeruch vorzubeugen und Dein Immunsystem zu stärken.

Wenn Du also deinem Körper mit einer Aloe-Vera-Saft-Kur etwas Gutes tun willst, dann findest Du in diesem Vergleich heraus, welches Produkt sich am meisten genießen lässt:

1. KoRo

Der Aloe Vera Saft von KoRo war im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten sehr intensiv gelb gefärbt. Geschmacklich war der Saft intensiv säuerlich, bitter und leicht herb. Jedoch beschrieben einige Tester den Geschmack auch als schal, so als wäre der Saft abgestanden. Der bio-zertifizierte Direktsaft aus reinem Aloe Blattgel wird in Mexiko hergestellt, hat einen Aloverose Anteil von 1200 mg/l und kostet 11 € pro Liter. 

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2. dmBio

Eine natürlich wirkende grün-gelbe Färbung mit leichten Ablagerungen weist der Aloe Vera Saft von dmBio auf. Der etwas wässrige Saft überzeugte mit seinem weniger intensiven Geschmack, der als fruchtig und zitronig beschrieben wurde. Einige Tester erinnerte der Geschmack mit seiner süß-säuerlichen Note an Kokosnusswasser. Der Aloe Vera Saft kommt aber aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft und wird in Deutschland hergestellt. Zur Herkunft und zum Aloverose Anteil konnten wir jedoch keine Angaben finden. Preislich liegt er bei 18,03 € pro Liter.

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3. Kräuterhaus Sanct Bernhard

Der durchsichtige klare Saft schreckte die Testpersonen beim ersten Anblick ab, da er im Vergleich zu den anderen Produkten sehr unnatürlich wirkte. Auch geschmacklich konnte der Aloe Vera Saft nicht überzeugen. Er schmeckte zwar etwas milder als die Konkurrenzprodukte, wurde aber trotzdem sehr bitter und „medizinisch“ beschrieben. Der Aloe Vera Saft kommt wie seine Konkurrenzprodukte aus Mexiko, hat jedoch keine Bio Zertifizierung hat. Außerdem hat der Saft den geringsten Aloverose Gehalt von lediglich 900 mg / L. Das liegt vermutlich daran, dass es sich hierbei um das einzige Produkt im Test handelt, dem neben Zitronensäure auch Konservierungsmittel beigefügt wurden. Er kostet 14,99 € pro Liter.

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4. Mother Earth Products

Auch der Aloe Vera Saft von Mother Earth Products fiel durch seine Färbung auf. Der farbstichige, rosa-orange Saft sah für einige Tester appetitlich aus, wirkte auf andere aber eher unnatürlich. Im Geschmackstest beschrieben die Tester den Saft als angenehm säuerlich und frisch mit einem leicht herben Nachgeschmack. Die Pflanzen, die verarbeitet wurden, stammen ebenfalls aus kontrolliert biologischem Anbau aus Mexiko. Dem Direktsaft wird Zitronensäure, ebenfalls aus kontrolliert biologischem Anbau, beigefügt. Die 1L Flasche hat einen Aloverose Anteil von 1200 mg und ist mit einem Preis von 21,85 € das teuerste Produkt.

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5. Royal Aloe Vera

Der Royal Aloe Vera Direktsaft hat eine leicht gelbliche Färbung mit einem hohen Anteil an Schlieren. Dadurch wirkt er auf die Testpersonen am natürlichsten. Jedoch konnte er im Geschmackstest mit seinem beißend sauren Geschmack nicht überzeugen. Auch dieser Aloe Vera Saft kommt aus kontrolliert biologischem Anbau in Mexiko. Im Herstellungsprozess wird diesem dann Bio Zitronensäure zugesetzt. Der Direktsaft von Royal Aloe Vera hat einen Aloverose Anteil von 1200 mg / L und ist mit einem Preis von 9,99€ die günstigste Alternative. 

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Der Vergleichstest hat gezeigt, dass es sich bei Aloe Vera Saft um ein recht spezielles Produkt handelt, bei dem der Geschmack schwer in Worte zu fassen ist. Dennoch konnten klar die Produkte überzeugen, die weniger intensiv und eher fruchtig schmecken. Herausgestochen sind deswegen die Säfte von DM bio und Mother Earth Products. Knapper Preissieger ist der Saft von Royal Aloe Vera.

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