Rosa Kristallsalz

Was früher als wertvolles „weißes Gold“ gehandelt wurde, gibt es heute in unzähligen Variationen. Teilweise günstiger denn je. In diesem Artikel erzählen wir Dir, wo hier eigentlich die Unterschiede liegen und wie vielseitig das weiße Gewürzmittel doch sein kann.

Jeder mag es, jeder kennt es, aber so wirklich viel darüber wissen nur die wenigsten. Das wollen wir hiermit ändern. Ganz grundsätzlich versteht man unter Salz die Verbindung aus Natrium- und Chlorid-Ionen, die ein Kristallgitter bilden und damit den Hauptbestandteil aller Salze ausmachen. Je nach Entstehung oder Vorkommen des Salzes, finden andere Spurenelemente auch auf natürliche Weise ihren Weg ins Salz. Zur Verbesserung mancher Eigenschaften des Salzes, zum Beispiel die Rieselfähigkeit, oder zur Vorbeugung einiger Mangelerscheinungen werden hier und da noch weitere Stoffe hinzugefügt. Das erklärt auch die unterschiedlichen Farben mancher Salze. Je nach dem wie sie nach der Gewinnung weiterverarbeitet werden, ändert sich auch ihre Textur, also der Feuchtegehalt, die Korngröße und Festigkeit. Salz scheint also doch vielseitiger als man auf den ersten Blick denkt.

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Die drei Haupttypen des Salzes werden übrigens nicht durch ihre Bestandteile oder ihrer Textur definiert, sondern aufgrund ihres Abbaus bzw. ihrer Herstellung. Daraus ergeben sich Meer-, Siede- und Steinsalze, die wir euch im Folgenden genauer vorstellen wollen.

Meersalz

Beim Meersalz kann man vom Namen auf seine Herkunft schließen, denn hier wird das Salz direkt durch die Verdunstung des Meerwassers mittels Sonne und Wind gewonnen. Das geschieht in mehreren Becken, die entweder natürlich vorkommen oder industriell angelegt wurden. Am Ende bleibt reines Salz zurück.

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Ein beliebter Vertreter ist das Fleur de Sel (Deutsch: Salzblüte). Das Fleur de Sel ist das Wertvollste unter den Meersalzen, da die Ernte sehr mühsam ist. Bei heißen und windstillen Tagen bilden sich an der Wasseroberfläche durch die Verdunstung erste Salzblumen, die dann von Hand aufwändig abgeschöpft werden. Es wird nach der Ernte nicht weiterverarbeitet und kommt ungewaschen auf den Markt. Durch seine Naturbelassenheit hat es unterschiedliche Korngrößen. Da es nach der Ernte auch nicht getrocknet wird, ist es etwas feuchter als andere Salze und damit für eine Gewürzmühle ungeeignet. Es wird normalerweise nicht zum Kochen verwendet, sondern dient dem finalen Feinschliff zahlreicher Köstlichkeiten.

Siedesalz

Siedesalz stammt aus konzentriertem Salzwasser im Gestein, der sogenannten Sole, die entweder natürlich vorkommt oder mit heißem Süßwasser und hohem Druck künstlich erzeugt wird. Die Salzlösung wird dann wiederum eingedampft. Als Endprodukt bleibt unser Kochsalz zurück. Viele der günstigen Kochsalze, die man im Handel findet, sind Siedesalze.

Ein hochwertiger Vertreter dieses Salz-Typs ist das Kalaharisalz. Es befindet sich in unterirdischen Salzvorkommen in der Kalahariwüste, die auf etwa 280 Millionen Jahre geschätzt werden und vollkommen rein sind. Seine sehr reine weiße Färbung erhält es durch die enthaltenen Spurenelemente Magnesium und Phosphor.

Steinsalz

Steinsalz wird aus unterirdischen Salzlagerstätten gewonnen. Theoretisch kommt auch dieses Salz aus dem Meer, jedoch ist es bereits vor Millionen von Jahren durch austrocknende Meere entstanden. Eine Mischung aus Meeresspiegel- und Klimaschwankungen sorgte dafür, dass Meeresgebiete von ihren Zuläufen abgeschnitten wurden und vollständig austrockneten. Das Ergebnis waren kilometerdicke Salzschichten, die im Laufe der Zeit mit anderen Gesteinen überdeckt wurden und teilweise oder vollständig unter die Erdoberfläche versanken. Das so entstandene, unter Tage befindliche Steinsalz muss heute mechanisch in Bergwerken abgebaut werden. Das hier gewonnene Salz wird entweder industriell genutzt oder gesäubert und zu Speisesalz verarbeitet.

Ein Beispiel der Steinsalz-Vertreter ist das Blausalz. Es stammt aus dem Iran, wo die Salzstöcke in seltenen schmalen Bändern im Boden vorkommen. Seinen bläulichen Schimmer erhält es durch einen optischen Effekt: Durch die Verbindung von Kaliumchlorid und Salz vor mehreren Millionen Jahren und der durch die Verschiebung der Erdplatten entstandene hohe Druck, hat sich das Kristallgitter so verschoben, dass das Licht durch die Salzkristalle besonders gebrochen wird. Es dient wie das Fleur de Sel als Finishing Salz oder Tischsalz.

Das Rosa Kristallsalz

Ein weiterer Vertreter der Steinsalze ist das Rosa Kristallsalz, für das wir uns bei KoRo entschieden haben. Für die meisten wahrscheinlich bekannt unter dem Namen „Himalaya-Salz“. Unser Salz stammt allerdings aus dem 200 km entfernten pakistanischem Gebirge. Seine Farbe verdankt es übrigens den enthaltenen Eisenoxiden. Neben künstlichen Farbstoffen verzichten wir auch auf weitere chemische Zusatzmittel wie zum Beispiel die in vielen Salzen häufig zu findende Rieselhilfe. Ganz natürlich, so wie es sein sollte. Unser Kristallsalz ist bereits so fein, dass es nicht mehr gemahlen werden muss. Dadurch löst es sich außerdem leichter auf und kann im Vergleich zum groben Salz auch perfekt zum Backen aber auch zum Salzen von kühleren Speisen wie Cremes, Dips oder Vinaigrettes benutzt werden. Ein richtiges Allround-Talent.

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