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Ahornsirup - Tipps zur Verwendung

Bei Ahornsirup denkst Du automatisch an Pancakes – geht uns nicht anders. In diesem Artikel erfährst Du, was Du noch mit Ahornsirup anstellen kannst.

Ahornsirup schmeckt angenehm süß und kann gleichzeitig etwas herb sein. Je nach Qualität und Farbe ist er eher kräftiger oder milder im Geschmack. Dabei gilt: Je heller die Farbe, desto milder und je dunkler, desto kräftiger schmeckt der Sirup. Sein leicht holziger Duft lässt an Wald erinnern. Gleichzeitig enthält der über Holzfeuer eingekochte Sirup eine feine Karamellnote, die auch als leicht karamellig und nussig beschrieben wird. Im Vergleich zu Honig hat Ahornsirup somit einen deutlichen Eigengeschmack.

 

 

Ahornsirup

 

Herstellung von Ahornsirup

Der Zucker-Ahorn muss mindestens 40 Jahre alt sein, bevor er das erste Mal angezapft werden darf. Außerdem kann Ahornsirup nur im Frühjahr (Ende Februar bis in den April) gewonnen werden. Denn während des Tauwetters verwandelt sich die in den Bäumen gespeicherte Stärke in Zucker. Das ist die Zeit für die Sirupernte. Um den Baum anzuzapfen wird ein Loch in die Rinde gebohrt, in das ein Zapfhahn gesteckt wird. Durch diesen tropft eine klare Flüssigkeit – der Saft es Zucker-Ahorns – in einen Auffangbehälter. In der Regel sollten nicht mehr als vierzig Liter je Baum abgeführt werden, um auch noch in den Folgejahren eine erfolgreiche Ernte zu gewährleisten. Im Anschluss muss der gesammelte Saft innerhalb von 24 Stunden in ein sogenanntes „Sugarhouse“ gebracht und dort verarbeitet werden. Verstreicht zu viel Zeit könnte der Saft zu gären beginnen. Im Sugarhouse wird der Saft über Feuer eingekocht bis eine zähe und dunkle Masse entsteht - der Sirup. Aus ganzen vierzig Litern Saft entsteht nur ungefähr ein Liter Sirup.

Ahornsirup passt zu?

Auch wenn Du Ahornsirup vorrangig mit Pankcakes in Verbindung bringst, so kann er auch in vielen anderen kalten und warmen Gerichten in der Küche zum Einsatz kommen. Du kannst ihn beispielsweise super zum Süßen von Tee, Müsli, Smoothies, Grießbrei, Joghurt, Eis, und anderen Desserts verwenden. Außerdem kann der Sirup auch bei herzhaften Gerichten punkten. Wir haben ein paar Tipps für Dich gesammelt:

Ahornsirup-Marinade für Fleisch und Fisch

Ahornsirup passt sehr gut in Marinaden die etwas Süße vertragen, z. B. für Geflügel, Schwein oder Lachs. Vor allem wenn die Grillsaison wieder beginnt ist es schön auch mal etwas Neues zu probieren: Einfach 6 EL Ahornsirup, 1 EL Dijon-Senf, 2 EL frischen Zitronensaft, 2 EL Sojasauce, 2 gepresste Knoblauchzehen und 5 EL Olivenöl zu einer Marinade vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ahornsirup im Tee

Es gibt wahnsinnig viele verschiedene Meinungen dazu, womit Tee optimalerweise gesüßt werden sollte. Manche schwören auf Kandis, andere auf Honig und wieder andere auf Ahornsirup. Wenn Du Ahornsirup-Fan bist schmeckt es Dir sicher. Im Sommer macht er sich auch gut im selbst gemachten Eistee: Einfach einen Tee Deiner Wahl normal zubereiten, abkühlen lassen, ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen und mit Eiswürfeln und einem Schuss Ahornsirup servieren. 


Backen mit Ahornsirup

Du kannst Ahornsirup sehr gut für süße Backwaren verwenden – er ist allerdings süßer als Zucker. Empfohlen wird 1 EL Zucker durch 3/4 EL Ahornsirup zu ersetzen (oder statt 100 Gramm Zucker 75 Gramm Ahornsirup). Da beide eine sehr unterschiedliche Konsistenz haben solltest Du andere Flüssigkeiten im Rezept reduzieren, um zu verhindern, dass der Kuchenteig zu flüssig wird. Wie bereits beschrieben bringt Ahornsirup einen Eigengeschmack mit sich und passt somit nicht zu jeder Backware. Besonders gut harmoniert er mit Rezepten die in Richtung nussig, karamellig oder mild-herb gehen. Doch Geschmäcker sind verschieden und im Grunde sind Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt: Wie wäre es z. B. mal damit Deinem selbst gebackenem Brot eine süße Ahornsirup-Note zu verleihen?

Ahornsirup im Salatdressing

Ahornsirup verwandelt ein Dressing schnell mal zu einer Köstlichkeit. 1 bis 3 Esslöffel machen sich gut in jedem Salat. Für Deinen ersten Versuch: 3 El Olivenöl, 3 EL Ahornsirup, 2 EL Zitronensaft, 1 TL Zitronenschale und etwas Salz und Pfeffer gut vermengen und im Anschluss über Deinen Salat geben - fertig!

Ofengemüse mit Ahornsirup

Lebensmittel wie Süßkartoffeln, Kartoffeln, Kürbis oder Karotten im Ofen zu backen geht einfach und schnell. Wie wäre es, wenn Du sie dieses mal nicht nur mit Olivenöl, sondern auch mit etwas Ahornsirup bäckst? Dafür das geschälte und geschnittene Gemüse in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl und Ahornsirup vermischen und im Anschluss bei ca. 180 Grad Celsius im Ofen backen, bis es die gewünschte Bräunung bekommt. Schmeckt herrlich!

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Tags: Tipps

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