Wissenswertes über Birnen

In diesem Artikel erfährst du alles über die Nährwerte, Erntezeiten und die verschiedenen Sorten der Birne. Außerdem haben wir Tipps für Dich wie Du Deine Birnen länger lagern kannst.

Wo wachsen Birnen?

Die Birne gehört zum Kernobstgewächs und gehört wie der Apfel zur Familie der Rosengewächse. Ursprünglich stammen die Birnen aus dem Kaukasus und Anatolien. Heutzutage sind die Hauptanbaugebiete unter anderem China (ca. 40 % der Weltproduktion), Frankreich, die USA, Argentinien und Deutschland. Dort wachsen sie an sommergrünen Bäumen und selten auch an Sträuchern.

Welche Nährwerte haben Birnen?

Birnen besitzen wenig Fruchtsäure (1-2 Gramm pro Liter) und gehören daher zu den leichtverdaulichen und magenschonenden Obstsorten. Zudem sind sie für säureempfindliche Menschen und Babys gut bekömmlich. Durch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen sättigen Birnen und fördern die Verdauung. Zusätzlich sind sie reich an Vitamin C und Folsäure, ein Vitamin des B-Komplexes, welches eine wichtige Rolle beim Aufbau von Glückshormonen spielt. Die Birne ist auch ein Lieferant wichtiger Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium und Zink. Ein Großteil der genannten Vitamine stecken wie beim Apfel in der Schale der Frucht und kann je nach Bedarf mitgegessen werden.

Wusstest Du schon?

Du kannst Birnen auch einfrieren, wenn Dir Deine liebe Oma mal wieder drei Eimer Birnen vorbeibringt. Du solltest aber beachten, dass eingefrorene Birnen nach dem Auftauen weich werden und daher nicht für einen Obstsalat oder einen Birnenkuchen geeignet sind, sondern eher für Birnenmarmelade zum Beispiel. Für das Einfrieren solltest Du reife Birnen benutzen und diese gründlich abwaschen. Danach kannst Du sie in kleine Stücke schneiden und mit etwas Zitronensaft und Zucker vermischen, damit sich das Fruchtfleisch nicht braun verfärbt. Abschließend kannst Du die Birnen in einen luftdichten Behälter füllen und in die Gefriertruhe stellen, wo sie ca. 10 Monate lang haltbar sind. 

Verschiedene Erntezeiten

Die Erntezeit von Birnen variiert je nach Jahreszeit und ist deshalb in Sommer-, Frühherbst-, Herbst- und Winterbirnen eingeteilt. Birnen_KorbkUDF0O2aGWovE

Sommerbirnen

Sommerbirnen sind im Juli bereits reif und können im August und September geerntet werden. Sie können nicht gut gelagert werden und sollten daher schnell verbraucht werden. Auch zum Einkochen sind sie eher weniger geeignet. 

Frühherbst-Birnen

Frühherbst-Birnen können zwischen September und Oktober geerntet werden. Sie sind nicht so süß wie Sommerbirnen, aber haben dafür einen aromatischen Geschmack. Zudem lassen sie sich besser als Sommerbirnen lagern.

Herbstbirnen

Die Herbstbirnen reifen je nach Witterungsbedingung zwischen Oktober und Dezember. Die Sorte sollte nur in geschützten Gegenden wie z.B. vor Hauswänden gepflanzt werden, da sie in ungünstigen Lagen nicht immer reif werden.

Winterbirnen

Diese Sorte ist nicht vor Dezember reif und kann oft erst im Januar geerntet werden. Für Gegenden mit frühen Frosteinbrüchen ist die Sorte daher nicht geeignet, weil sie nicht rechtzeitig reif werden und am Baum erfrieren. Eine Ausnahme ist die Pastorenbirne, die bereits bei günstigen Bedingungen von September bis Januar geerntet werden kann. 

Welche Birnensorten gibt es?

Im Folgenden haben wir verschiedene Birnensorten und ihren Verwendungszweck für Dich aufgelistet. Weltweit gibt es nämlich ca. 1500 Sorten, die sich unter anderem in der Reifezeit und dem Geschmack unterscheiden.

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Tafelbirnen

Tafelbirnen sind für den Rohverzehr geeignet und besitzen die typische Birnenform. Sie zeichnen sich durch eine große und glatte Form aus. Die Sorte schmeckt größtenteils süß, bis auf einige säuerliche Arten.

Kochbirnen

Wie der Name schon verrät müssen Kochbirnen gekocht werden damit sie weich werden. Daher sind sie im rohen Zustand nicht zum Verzehr geeignet. Beim Kochen und der Hitze entwickelt sich das Aroma der Birne. Die Sorte eignet sich gut für einen Birnen Kompott oder zum Einkochen in Einmachgläser.

Mostbirnen

Mostbirnen werden häufig auf Streuobstwiesen angebaut und weisen eine kleine, schrumpelige Form auf. Die Sorte wird für die Herstellung von Birnenmost verwendet und schmeckt daher roh nicht. Sie werden auch oft für die Weinherstellung auf großen Flächen angebaut.

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